Wann sinnvoll?
Wann sich Kunsttransport lohnt
Vier Situationen machen aus einem Lieblingsstück ein echtes Risiko - für das Werk selbst, für Ihre Haftung und für den Weg durch Mainzer Sandsteingasse oder Gründerzeit-Treppenhaus. Genau hier lohnt der Fachbetrieb:
Unsichtbare Schwingung
Auf langer Pflasterfahrt addiert sich jede Erschütterung; gealterter Firnis quittiert das mit haarfeinem Craquelé, das erst spät im Streiflicht sichtbar wird.
Klimasprung beim Umzug
Aus kühler Altbauwohnung in den heißen Kofferraum - die Leinwand arbeitet, der spröde Lack reißt. Stabiles Klima statt schneller Fahrt schützt das Werk.
Sandstein-Gasse & Treppenauge
In der Altstadt findet der Transporter kaum einen Halt, im Neustadt-Altbau passt das Großformat nicht durch das gewendelte Treppenauge - ohne Lift wird es heikel.
Schaden zahlen Sie selbst
Die Standardhaftung rechnet nach Gewicht, nicht nach Wert. Ohne erweiterte Deckung bleiben Sie beim Original auf dem ganzen Schaden sitzen.
Gut erklärt
Was ist ein Kunsttransport - und warum nicht im eigenen Auto?
Ein Kunstwerk wird nicht durch Gewicht gefährdet, sondern durch Bewegung, die man nicht spürt. Drei Kräfte arbeiten unsichtbar gegen das Stück. Die erste ist die Dauerschwingung: Auf einer halben Stunde über Mainzer Pflaster summiert sich jede Erschütterung, und gealterter Firnis reagiert darauf nicht mit einem lauten Bruch, sondern mit einem haarfeinen Craquelé, das erst Monate später im Streiflicht auftaucht. Die zweite ist das Klima. Eine Leinwand ist hygroskopisch - sie nimmt Feuchte auf und gibt sie ab, dehnt und schrumpft, und der spröde gewordene Lack macht diese Bewegung nicht mehr mit. Der Wechsel von der kühlen Altbauwohnung in einen sommerheißen Kofferraum reicht aus. Die dritte ist die Punktlast: Liegt ein Rahmen falsch auf, drückt das gesamte Eigengewicht auf eine einzige Kante - dort, wo Vergoldung, Stuck oder ein altes Furnier am dünnsten sind. Holz, Bein, Quecksilberglas und alter Knochenleim haben ihre Elastizität längst verloren und verzeihen keinen einzigen falschen Griff. Aus genau diesen Gründen ist die Rückbank der falsche Ort - und die Mainzer Topografie verschärft das Problem. Wer ein großes Format aus einem Gründerzeit-Haus der Neustadt holt, kämpft zuerst mit dem Treppenauge; wer durch die Altstadt zwischen Augustinerstraße und Leichhof will, findet kaum eine Stelle, an der ein Transporter länger als ein paar Minuten stehen darf.
Was den Unterschied macht, ist nicht der Lkw, sondern das Material und die Reihenfolge, in der es ans Werk kommt. Die vermittelten Partnerbetriebe arbeiten von innen nach außen: säurefreies Seidenpapier oder Glassine direkt auf der empfindlichen Oberfläche, damit nichts klebt oder abfärbt, darüber eine Lage Schaumstoff gegen Druck, dann Luftpolster gegen Stoß, feste Eckschoner für den Rahmen und - bei hohem Wert oder langer Strecke - eine nach Aufmaß gebaute, innen gedämmte Holz- oder Klimakiste, die zugleich Schläge abfängt und das Mikroklima stabil hält. Gemälde reisen stehend in Spezialhalterungen, einzeln verzurrt, nie gestapelt und nie mit Druck auf der Bildmitte; Skulpturen werden im Schwerpunkt eingeschäumt und gegen Kippen verkeilt; Glas und Spiegel bekommen ein Klebekreuz, das Splitter im Ernstfall bindet. Erst danach beginnt die eigentliche Mainzer Logistik. In den Neustadt-Altbauten rund um Gartenfeldplatz und Boppstraße scheitert ein Großformat regelmäßig am gewendelten Treppenauge - dann hebt ein Außenaufzug das Stück über Fenster oder Balkon, schonender als jedes Drehen um den Absatz. Im Stadtgebiet planen die Betriebe zwei Dinge gleich mit: dass in der engen Altstadt und in Teilen der Neustadt ein Halten nur kurz möglich ist, und - wo es nötig wird - eine mobile Halteverbotszone, beantragt bei der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Mainz, damit das Werk nicht über halbe Häuserzeilen getragen wird. Für die Strecke über die Stadtgrenze spielt Mainz seine Lage am Rhein-Main-Kreuz aus: A60, A63 und A643 bündeln den Verkehr, die Schiersteiner und die Theodor-Heuss-Brücke führen nach Wiesbaden, über A3 ist das Frankfurter Kreuz schnell erreicht - auf diesen Achsen fahren ständig Kunst- und Möbeltouren, auf die sich Ihr Stück als Beiladung setzen lässt, abgerechnet nach belegtem Raum statt nach ganzem Wagen. Geht es dagegen um den ganzen Hausstand, ist der Stadtumzug der passende Weg; der reine Kunsttransport lohnt sich für das einzelne, wertvolle Objekt.
Verpackung & Team
- Team
- 2 bis 4 Personen mit Kunsterfahrung
- Für
- Gemälde, Skulpturen, Antiquitäten, Glas & Porzellan
- Verpackung
- Seidenpapier, Schaumstoff, Eckschoner, Holzkiste
- Bei Altbau / hoher Etage
- Außenaufzug / Möbellift auf Anfrage
- Bezahlbar-Option
- Beiladung auf freier Tour (A60 / A63 / A643)
Typische Einsätze
Was wir in Mainz transportieren
Von der einzelnen Leinwand bis zur ganzen geerbten Sammlung - das sind die Aufträge, auf die die vermittelten Mainzer Partnerbetriebe eingestellt sind, in der Landeshauptstadt wie in Rheinhessen:
Gemälde & gerahmte Werke
Öl, Aquarell, Grafik oder gerahmter Druck - stehend gesichert, Oberfläche durch Seidenpapier geschützt, Rahmen in Eckschonern, bei Bedarf in der Klimakiste.
Skulpturen & Plastiken
Bronze, Marmor, Holz oder Gips im Schwerpunkt eingeschäumt, gegen Kippen verkeilt und an der bruchgefährdeten Stelle besonders gepolstert.
Antiquitäten & altes Mobiliar
Biedermeier-Kommode, Sekretär, Standuhr oder Vitrine schonend zerlegt, Furnier und Beschläge gepolstert, vor Nässe und Reibung geschützt.
Porzellan, Glas & Spiegel
Bruchempfindliches einzeln im Spezialkarton, freiliegendes Glas mit Klebekreuz - Splitter werden gebunden statt in die Malschicht zu fliegen.
Instrumente & Sammlerstücke
Flügel, Klavier, Standuhr oder Vitrinensammlung klimaschonend und erschütterungsarm bewegt - empfindliche Mechanik bleibt unberührt.
Nachlass & ganze Sammlung
Geerbte Werke, ein kompletter Nachlass oder ein einzelnes Spitzenstück - abholen, transportieren oder einlagern, auch bundesweit als Beiladung.
Passt das zu Ihnen?
Für wen Kunsttransport ideal ist
Sammler & Privathaushalte
Wer beim Umzug das geliebte Original oder die Familien-Antiquität mitnimmt und es nicht selbst über die enge Altstadt- oder Neustadt-Treppe wuchten will.
Galerien, Ateliers & Unternehmen
Werke zwischen Atelier, Galerie, Büro und Käufer bewegen - terminiert, dokumentiert und zum Versicherungswert gedeckt.
Nachlass, Auktion & Erbe
Geerbte Sammlung, Auktionsgut oder ein einzelnes wertvolles Stück abholen, transportieren oder einlagern lassen.
Der Unterschied
Kunsttransport oder Stadtumzug - was passt zu Ihnen?
Beides läuft über dasselbe Netz geprüfter Partnerbetriebe in Mainz. Den Unterschied macht das Objekt und die Verpackungstiefe:
Kunsttransport - Gemälde, Skulptur, Antiquität
- ✓Einzelnes wertvolles, empfindliches oder fragiles Stück
- ✓Spezial-Verpackung: Seidenpapier, gedämmte Kiste, Eckschoner
- ✓2 bis 4 Personen mit Kunst- & Antiquitäten-Erfahrung
- ✓Deckung erweitert auf den Versicherungswert
Sie sind hier richtig.
Stadtumzug - ganzer Hausstand
- →Kompletter Umzug mit Möbeln, Kartons und Hausrat
- →Standard-Polsterung, keine museale Sonderverpackung
- →Günstiger pro Stück, oft als Beiladung in Rheinhessen
Transparent
Was kostet Kunsttransport in Mainz?
Beim Kunsttransport gibt es keinen Listenpreis, und das hat einen guten Grund: Der gleiche Quadratmeter Leinwand kann in zehn Minuten verpackt oder ein Tagesprojekt sein. Was den Preis bewegt, lässt sich auf fünf Hebel zurückführen. Erstens das Objekt selbst - Größe, Gewicht, Zerbrechlichkeit und ob es sich zerlegen lässt. Zweitens die Verpackungstiefe, vom gepolsterten Gemäldekarton bis zur nach Aufmaß gebauten Klimakiste. Drittens der Zugang an beiden Adressen - jede Etage über eine Gründerzeit-Treppe zählt, ebenso ein nötiger Außenaufzug oder eine Altstadtgasse ohne Haltemöglichkeit. Viertens die Entfernung. Und fünftens die Extras: erweiterte Deckung, mobile Halteverbotszone, klimatisierte Lagerung. Die Zahlen in der Tabelle sind bewusst als illustrative Marktspannen gekennzeichnet, kein verbindlicher Tarif. Eines lohnt sich fast immer: Wer über die Stadtgrenze hinaus oder in die Region zieht und beim Termin etwas flexibel ist, zahlt mit der Beiladung auf einer über A60, A63 oder A643 ohnehin fahrenden Tour nur den belegten Raum - meist ein Bruchteil der Sonderfahrt. Den prüffähigen Festpreis nennt der Partnerbetrieb, sobald er Ihre Anfrage gesehen hat:
Orientierungspreise Mainz
- Einzelnes Gemälde, gut verpackt, Stadtgebiet (illustrativ)
- Spanne ~120-280 EUR
- Skulptur / Antiquität mit Sonderverpackung (illustrativ)
- auf Anfrage höher
- Massgefertigte Holz- / Klimakiste fürs Original
- nach Aufwand & Mass
- Etagen über Altbau-Treppe (Neustadt, Altstadt, Oberstadt)
- + Zuschlag je Etage
- Ferntransport als Beiladung (z. B. Mainz nach Berlin)
- nach belegtem Raum & Tour
Gemälde, Neustadt 4. OG ohne Aufzug nach Oberstadt EG, innerorts (illustrativ)Spanne, auf Anfrage
Bronze-Skulptur, Galerie Altstadt nach Sammler Gonsenheim, mit Sonderverpackung (illustrativ)Spanne, auf Anfrage
Antiquitäten-Sammlung als Beiladung, Mainz nach Berlin, freie Tour (illustrativ)deutlich unter Sonderfahrt
Inklusive & Zusatz
- ✓Massgefertigte Holz- oder Klimakiste für besonders wertvolle oder fragile Stücke (Aufmaß vor Ort)
- ✓Erweiterte Deckung auf den vereinbarten Versicherungswert des Objekts
- ✓Etagen- und Treppenzuschlag, wenn das Stück über die Gründerzeit-Treppe getragen werden muss (Markt grob illustrativ je Etage)
- ✓Außenaufzug oder Möbellift bei engen Treppenhäusern ohne tauglichen Lift in Neustadt, Altstadt oder Oberstadt
- ✓Mobile Halteverbotszone an Abhol- und Zielort über die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Mainz (Vorlauf rund 2-3 Wochen)
- ✓Klimatisierte Einlagerung mit Deckung, falls die neue Wohnung noch nicht frei ist
Richtwerte. Den verbindlichen Festpreis nennen die Partnerbetriebe nach Ihrer kostenlosen Anfrage.
In 4 Schritten
So läuft Ihr Auftrag
Objekt & Zugang melden
Art des Stücks, Maße, ungefährer Wert, Etage, Altbau oder Neubau, Aufzug und beide Adressen - in wenigen Minuten online, gern mit Fotos.
Angebot erhalten
Ein geprüfter Mainzer Partnerbetrieb prüft Verpackungsaufwand und Logistik und nennt einen prüffähigen Festpreis.
Verpackung & Termin
Verpackung, bei Bedarf gedämmte Kiste, Außenaufzug und Halteverbot über die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Mainz werden eingeplant.
Sicherer Transport
Das Objekt wird fachgerecht verpackt, gesichert, gedeckt transportiert und am Ziel sauber ausgepackt und aufgestellt.
Vor Ort in Mainz
In allen Mainzer Bezirken unterwegs
Abholung und Lieferung in ganz Mainz – bei Bedarf mit Halteverbotszone und Außenaufzug für Altbauten ohne Lift:
🌿 Umweltzone Berlin
Innerhalb des S-Bahn-Rings gilt die Umweltzone – die eingesetzten Fahrzeuge tragen die grüne Plakette.
🅿️ Halteverbotszone
In engen Vierteln wird auf Wunsch rechtzeitig eine Halteverbotszone über das Bezirksamt eingerichtet – kurze Tragewege, Fahrzeug direkt vor der Tür.
Auf Google
Unser Standort in Mainz
, Mainz. Bewertungen und Route direkt auf Google Maps.
Profil ansehen →Warum über Beiladung-Mainz?
Mehrere Angebote, ein Formular – Sie wählen das beste
Wir führen den Umzug nicht selbst aus, sondern bringen Sie mit geprüften Partnerbetrieben zusammen. So vergleichen Sie faire Angebote, statt sich auf ein einziges verlassen zu müssen.
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In rund 4 Minuten schildern – ohne mehrere Firmen abzutelefonieren.
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Geprüfte Partnerbetriebe melden ihren Festpreis – Sie vergleichen in Ruhe.
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FAQ
Häufige Fragen zu Kunsttransport in Mainz
Was kostet ein Kunsttransport in Mainz?+
Eine seriöse Pauschale gibt es nicht, weil der Aufwand zu sehr schwankt. Eine kleine, gut gerahmte Grafik aus dem Erdgeschoss ist ein anderer Fall als ein raumhohes Ölgemälde aus dem vierten Stock eines Neustadt-Altbaus ohne Aufzug. Die illustrativen Spannen fürs Mainzer Stadtgebiet finden Sie oben in der Preisübersicht; sie zeigen die Größenordnung, nicht den Endpreis. Aufschläge kommen vor allem durch Sonderverpackung, eine maßgefertigte Kiste, jede Etage über eine enge Gründerzeit-Treppe und durch Extras wie eine mobile Halteverbotszone zustande. Geht es über die Stadtgrenze, ist die Beiladung auf einer ohnehin über A60, A63 oder A643 fahrenden Tour fast immer günstiger als die Sonderfahrt - abgerechnet wird der belegte Raum. Den verbindlichen, prüffähigen Festpreis nennt der Partnerbetrieb nach Ihrer kostenlosen Anfrage.
Warum darf ein Gemälde nicht flach liegen?+
Weil flach liegend das eigene Gewicht zum Problem wird. Auf der Fläche aufliegend zieht die Schwerkraft die Leinwand in die Mitte, die gleichmäßige Spannung kippt, und bei jeder Erschütterung entstehen genau dort Dellen und feine Firnisrisse. Stehend dagegen ruht das Bild auf den Kanten des Rahmens und bleibt spannungsfrei - dieselbe Position, in der es jahrelang an der Wand hing. Deshalb reisen Gemälde bei den vermittelten Partnerbetrieben senkrecht in Halterungen, einzeln verzurrt, nie übereinandergestapelt und nie mit Druck auf der Malschicht. Erst diese Stellung macht eine Fahrt über das Sandstein-Pflaster der Altstadt oder das Stop-and-go auf der Schiersteiner Brücke für das Werk wirklich unbedenklich.
Wann braucht es eine Klimakiste - und wann reicht weniger?+
Die Klimakiste ist die aufwendigste und teuerste Stufe und längst nicht für jedes Stück nötig. Es handelt sich um eine nach Aufmaß gebaute, innen gedämmte Holzkiste, die nicht nur Stöße abfängt, sondern auch Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchte abpuffert. Sinnvoll ist sie bei alten Ölgemälden mit sprödem Firnis, bei sehr hohem Wert oder auf langen Strecken durch wechselndes Wetter. Für ein robust gerahmtes, intaktes Bild auf kurzer Innerorts-Fahrt - etwa von der Neustadt nach Gonsenheim - genügt dagegen oft ein gepolsterter Gemäldekarton mit Eckschonern. Der Partnerbetrieb misst vor Ort und schlägt die Verpackungsstufe vor, die zu Wert und Weg passt; die museale Kiste zahlen Sie nur, wenn das Objekt sie wirklich rechtfertigt.
Holen Sie auch aus den engen Gassen der Mainzer Altstadt ab?+
Ja, und gerade dort lohnt der Fachbetrieb. Das Quartier zwischen Augustinerstraße, Kirschgarten, Leichhof und den Gassen um den Dom ist verkehrsberuhigt und schmal, ein Transporter kann hier kaum dauerhaft halten, und die Treppenhäuser der Fachwerk- und Barockhäuser sind eng und oft gewendelt. Das wird vorab geplant: Der Betrieb klärt die Anfahrt, hält nur so lange wie nötig, beantragt bei Bedarf eine mobile Halteverbotszone direkt am Eingang und prüft anhand von Treppenbreite und Objektmaß, ob das Werk durchs Haus geht oder über einen Außenaufzug bewegt werden muss. Nennen Sie bei der Anfrage Gasse, Etage und Maße - dann lässt sich der Tag ohne Zeitdruck und ohne unnötiges Tragen durchplanen.
Bekommen Sie ein großes Bild aus einem Neustadt-Altbau ohne Aufzug heraus?+
Ja. Die Gründerzeit-Häuser der Mainzer Neustadt rund um Gartenfeldplatz, Frauenlobstraße und Boppstraße haben häufig gewendelte Treppen mit schmalem Treppenauge und keinen tauglichen Lift. Passt ein Großformat oder eine sperrige Skulptur nicht sicher durchs Treppenhaus, übernimmt ein Außenaufzug die Strecke und hebt das Stück über Fenster oder Balkon in die Etage - das ist schonender, als ein wertvolles Werk um jeden Absatz zu drehen. Dasselbe Gerät hilft auch andersherum, wenn ein vorhandener Aufzug zu klein ist. Ob ein Außenaufzug nötig wird, entscheidet der Partnerbetrieb anhand von Etage, Treppenbreite und Objektmaß - beschreiben Sie diese drei Punkte bei der Anfrage möglichst genau, am besten mit Fotos vom Treppenhaus.
Was bedeutet Deckung zum Versicherungswert konkret?+
Die gesetzliche Transporthaftung bemisst sich nach Gewicht, nicht nach Wert - bei einem leichten, aber teuren Gemälde reicht sie deshalb fast nie. Deckung zum Versicherungswert hebt den Schutz auf den tatsächlichen Wert an, den Sie vorab benennen: Ist ein Bild mit 40.000 Euro versichert, greift im Schadensfall dieser Betrag und kein gewichtsbezogener Bruchteil. Wichtig ist, den Wert belegen zu können - durch Gutachten, Galerie-Rechnung oder Auktionsergebnis - und vorhandene Vorschäden wie feine Firnisrisse oder loses Furnier vorher per Foto zu dokumentieren, damit keine Lücke entsteht. Beim Selbsttransport im eigenen Auto fehlt diese Absicherung vollständig; dort tragen Sie jeden Schaden allein.
Wie wird der Transport von Mainz in eine andere Stadt günstiger?+
Über die Beiladung. Mainz liegt verkehrsgünstig am Rhein-Main-Kreuz: A60, A63 und A643 sowie die Schiersteiner und die Theodor-Heuss-Brücke nach Wiesbaden und weiter die A3 zum Frankfurter Kreuz bündeln täglich Kunst- und Möbeltouren in alle Richtungen. Statt eine komplette Fahrt nach Berlin, Hamburg oder München allein für Ihr Werk zu zahlen, setzt der Partnerbetrieb es auf eine Tour, die ohnehin dorthin fährt - mehrere Sendungen teilen sich den Wagen, und Sie zahlen nur den belegten Raum. Auf langen Strecken liegt das oft deutlich unter der Sonderfahrt. Bedingung ist allein etwas Spielraum beim Liefertag; an Verpackung und Versicherung ändert die Beiladung nichts. Den Preis nennt der Partnerbetrieb nach Ihrer Anfrage.
Wer kümmert sich um das Halteverbot, wenn die Straße voll geparkt ist?+
Eine mobile Halteverbotszone schafft den Stellplatz direkt vor dem Eingang. In den dicht geparkten Straßen der Neustadt, den engen Altstadtgassen oder rund um den Dom ist sie oft die einzige Möglichkeit, den Transporter nah genug heranzubekommen, damit ein wertvolles Bild nicht über zwei Häuserzeilen getragen werden muss. In Mainz wird sie bei der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Mainz beantragt. Rechnen Sie mit rund zwei bis drei Wochen Vorlauf; bei zu knapper Frist drohen Ortstermin, Ablehnung oder Zusatzgebühren. Auf Wunsch übernimmt der Partnerbetrieb Antrag und Schilderaufstellung - sagen Sie es bei der Anfrage, dann steht die Zone am Transporttag bereit.
Können Sie ein Werk oder eine Sammlung in Mainz zwischenlagern?+
Ja. Wenn die neue Wohnung noch nicht frei ist, eine geerbte Sammlung übergangsweise unterkommen muss oder ein Stück auf den nächsten Termin wartet, lässt sich eine trockene, klimatisierte Einlagerung mit Deckung organisieren - tage-, wochen- oder monatsweise. Bei Kunst entscheidet das Raumklima: Gemälde, Holzskulpturen und furnierte Möbel vertragen keine starken Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchte, sonst leiden Leinwand, Leim und Oberfläche. Ein Original gehört deshalb nicht in einen feuchten Keller oder eine ungedämmte Garage, sondern in ein Lager mit stabilen Bedingungen. Der Partnerbetrieb holt das Stück ab, lagert es gepolstert ein und liefert es zum vereinbarten Termin - nach Mainz oder anderswohin. Nennen Sie die voraussichtliche Lagerdauer bei der Anfrage, dann fließt sie ins Angebot ein.
Übernehmen Sie auch Anlieferungen an Galerien, Ausstellungen und Auktionshäuser?+
Ja. Neben dem privaten Sammler-Umzug werden Anlieferungen zu Ausstellungen organisiert - Mainz hat als Landeshauptstadt und Gutenbergstadt einen lebendigen Kultur- und Ausstellungsbetrieb -, ebenso Abholungen bei Galerien und Auktionshäusern sowie der Transport ganzer Nachlass-Sammlungen. Solche Aufträge laufen meist gegen ein festes Zeitfenster, etwa zur Hängung oder zur Käuferübergabe, und werden entsprechend terminiert. Auf Wunsch dokumentieren die Partnerbetriebe den Zustand der Werke und stimmen Übergabeprotokolle ab. Geben Sie bei der Anfrage an, ob es um ein einzelnes Werk, eine ganze Sammlung oder einen Nachlass geht, damit Team, Verpackung und Termin von Anfang an passen.
Lohnt es sich nicht, ein Werk einmalig einfach selbst zu fahren?+
Bei wertvollen oder empfindlichen Stücken selten. Im eigenen Auto fehlt die Fachverpackung, das Werk liegt meist flach oder ungesichert, und ein Schlagloch, ein Bremsmanöver oder die Hitze im Kofferraum genügen, um Leinwand, Firnis oder altes Furnier dauerhaft zu schädigen. Im engen Mainzer Altstadtverkehr, in den Einbahnstraßen der Neustadt oder im Stop-and-go auf den Rheinbrücken nach Wiesbaden lassen sich ruckartige Manöver kaum vermeiden. Dazu die Haftung: Beim Selbsttransport tragen Sie jeden Schaden allein, eine erweiterte Deckung greift nicht. Eine Restaurierung kostet oft ein Vielfaches des fachgerechten Transports - sofern der Schaden überhaupt behebbar ist. Mit Fachverpackung, Deckung zum Versicherungswert und der Beiladungs-Option muss der sichere Weg finanziell kein großer Sprung sein.
Transportieren Sie auch in den Speckgürtel, nach Rheinhessen und ins Ausland?+
Ja. Neben dem Stadtgebiet werden Kunst- und Antiquitätentransporte ins Umland organisiert - nach Wiesbaden, Ingelheim, Nieder-Olm, Bingen, Bodenheim oder Nackenheim - und über A60, A63 und A643 quer durch Deutschland. Geben Sie Abhol- und Zieladresse mit Etage und Zugang an, dann fließt die Entfernung ins Angebot ein; auf langen Strecken ist die Beiladung fast immer die günstigste Variante, fachgerecht verpackt und zum Versicherungswert gedeckt, abgerechnet nach belegtem Raum. Auch grenzüberschreitende Anfragen sind möglich - bei Transporten ins Ausland klärt der Partnerbetrieb Verzollung und die Nachweise zum Objektwert vorab.
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